Lineare Funktionen und deren Graphen

Eine Funktion der Form

f(x)=ax+b\boxed{f(x)=a x+b}

nennt man eine lineare Funktion. Die Buchstaben aa und bb sind feste, gegebene Zahlen und werden Koeffizienten genannt. Hier sind einige Beispiele

Lineare Funktionen sind recht einfache Funktionstypen (oder Maschinen). Der Input xx wird mit der Zahl aa multipliziert, und dann wird die Zahl bb dazu addiert. Wenn der Input quadriert wird, oder die Wurzel des Inputs gezogen wird, so ist die Funktion nicht linear. Beispiele von nicht-linearen Funktionen sind:

Lässt sich eine Funktion ff so vereinfachen, dass eine lineare Funktion resultiert, so nennen wir diese Funktion ebenfalls linear. Zum Beispiel:

Es ist auch einfach, den Graphen einer linearen Funktion mit Hilfe der Wertetabelle zu finden:

Exercise 1

Bestimmen Sie mithilfe einer Wertetabelle den Graphen der Funktionen f(x)=2x+3f(x)=2x+3 und g(x)=0.5x1g(x)=0.5x-1. Zeichnen Sie die Graphen in dasselbe Koordinatensystem ein.

Solutionxy=2x+321110315\begin{array}{r|l} x & y=2x+3\\\hline -2 &-1\\ -1 & 1\\ 0 & 3\\ 1 & 5\\ \end{array}xy=0.5x12211.50110.52030.5\begin{array}{r|l} x & y=0.5x-1\\\hline -2 &-2\\ -1 & -1.5\\ 0 & -1\\ 1 & -0.5\\ 2 & 0\\ 3 & 0.5\\ \end{array}

In der Übung oben haben wir gesehen, dass der Graph eine Gerade ist. Dies ist für linearen Funktionen immer der Fall:

Theorem 1

Der Graph einer lineare Funktion ist eine Gerade.

Es ist klar, dass sich der Graph der linearen Funktion ff in Abhängigkeit von den Werten der Koeffizienten aa und bb verändert. Aber wie genau? Wir werden das später untersuchen.