Das Pascalsche Dreieck
Die Fähigkeit, mit Polynomen und Brüchen sicher umzugehen, gehört zu den grundlegendsten Voraussetzungen, um Technik und Anwendungen der Neuzeit verstehen zu können. Als Vertiefung der Polynome und im Hinblick auf das Faktorisieren betrachten wir das Pascalsche Dreieck. Zuerst erinnern wir uns an folgende Binome:
Betrachte
und
Welche Summanden des Terms könntest du «erraten»?
Solution
Multipliziere aus.
a)
b)
c)
d)
e)
Solution
Man notiert die ersten paar Zeilen des Pascalschen Dreiecks und rechnet:
a)
b)
c)
d)
e)
Im Folgenden wird das Dreieck von Blaise Pascal (17. Jhdt.) präsentiert:
Das Pascalsche Dreieck sieht wie folgt aus:
Offensichtlich besteht das Dreieck aus lauter am Rand. In jeder folgenden Zeile nimmt die Anzahl der Zahlen um eins zu. Die Zahl in der unteren Zeile ist gleich der Summe der darüberliegenden Zahlen. Wir vergleichen die Zahlen des Pascalschen Dreiecks mit den Termen:
Die Zahlen in der -ten Zeile des Pascalschen Dreiecks — die Nummerierung beginnt bei — entsprechen den Koeffizienten der Summanden des ausmultiplizierten Terms .
Theoretisch kann man die -te Zahl in der -ten Zeile auch direkt berechnen. Finde eine Formel.
Solution
Wir denken ans Ausmultiplizieren eines Terms und welcher Summand wie viele Beiträge bekommt. Seien natürliche Zahlen. Dann kommt der Summand genau vor, da aus Faktoren bzw. kombiniert werden können. Man schreibt
und nennt letzteres einen Binomialkoeffizienten (sprich: «n tief k»).
Das Pascal-Dreieck besitzt unter anderem folgende Eigenschaften:
- In den Diagonalen liest man die Dreieckszahlen ab.
- Die Summe der -ten Zeile entspricht der Zweierpotenz .
- Das Verhältnis zweier benachbarter Zahlen einer Zeile entspricht dem Verhältnis der Anzahl Zahlen, die links und rechts davon stehen — inklusive der Zahlen selbst.
Berechne mithilfe des Pascalschen Dreiecks:
a)
b)
c)
d)
Solution
a)
b)
c)
d)
Verwende das Pascalsche Dreieck:
a)
b)
c)
d)
e)
f)
Solution
a)
b)
c)
d)
e)
f)
Verwende das Pascalsche Dreieck:
a)
b)
c)
d)
e)
f)
Solution
a)
b)
c)
d)
e)
f)