Eigenwerte & Eigenvektoren

Klar ist, dass jede Ursprungsaffinität sicher einen Fixpunkt hat, nämlich den Ursprung OO. Damit stellen sich für das weitere Vorgehen im Zusammenhang mit Matrizen die zwei folgenden Fragen:

Fixpunkte bei Ursprungsaffinitäten

Ausgangspunkt ist die Ursprungsaffinität

α=(a11x+a12ya21x+a22y).\alpha = \begin{pmatrix}a_{11}x+a_{12}y\\ a_{21}x+a_{22}y\end{pmatrix}.

Ein Punkt P=(xy)P = (x \mid y) ist genau dann Fixpunkt, wenn P=(xy)=(xy)=PP' = (x' \mid y') = (x \mid y) = P, d.h. wenn:

x=a11x+a12yy=a21x+a22y\begin{align*} x & = a_{11}x+a_{12}y\\ y & = a_{21}x+a_{22}y \end{align*}

Dieses Gleichungssystem wird häufig folgendermassen geschrieben:

(a111)x+a12y=0a21x+(a221)y=0\begin{align*} (a_{11}-1)x+a_{12}y & = 0\\ a_{21}x+(a_{22}-1)y & = 0 \end{align*}

Es handelt sich hier um ein homogenes lineares Gleichungssystem (die Konstanten fehlen, bzw. sind Null). Ein solches Gleichungssystem hat in jedem Fall die sogenannte triviale Lösung x=y=0x = y = 0. Ob noch weitere (nicht triviale) Lösungen existieren, hängt nun von der Determinante des Systems ab; also von

det(AE)=a111a12a21a221=(a111)(a221)a12a21\det(A-E) = \begin{vmatrix} a_{11}-1 & a_{12}\\ a_{21} & a_{22}-1 \end{vmatrix} = (a_{11}-1)(a_{22}-1)-a_{12}a_{21}

Es werden die folgenden Fälle unterschieden:

Ein Spezialfall liegt dann vor, wenn das homogene Gleichungssystem lauter Nullen aufweist, es sich also bei der Abbildungsmatrix AA um die Einheitsmatrix EE handelt. In diesem Fall ist jeder Punkt der Ebene ein Fixpunkt (α\alpha ist die Identitätabbildung).

Fixpunkte bei Affinitäten

Von besonderem Interesse scheint der Fall zu sein, wenn eine Affinität genau eine Fixpunktgerade besitzt. Man definiert

Definition 1: Axiale Affinität

Eine Affinität α\alpha, die genau eine Fixpunktgerade gg besitzt, wird axiale Affinität genannt. Ihre Fixpunktgerade gg heisst Affinitätsachse.

Exercise 1: Spiegelung an Ursprungsgeraden

Sei α\alpha die Spiegelung an der Ursprungsgeraden gg mit Neigungswinkel 3030^\circ. Weise rechnerisch nach (u.a. durch Berechnung der Determinante des homogenen Systems), dass die Ursprungsgerade Fixpunktgerade ist.

SolutionA=(cos(60)sin(60)sin(60)cos(60))=(12323212)A = \begin{pmatrix}\cos(60^\circ) & \sin(60^\circ)\\ \sin(60^\circ) & -\cos(60^\circ)\end{pmatrix} = \begin{pmatrix}\frac{1}{2} & \frac{\sqrt{3}}{2}\\ \frac{\sqrt{3}}{2} & -\frac{1}{2}\end{pmatrix}

Ferner det(A)=1\det(A) = -1 und XA=λ21=0\Chi_A = \lambda^2-1 = 0 liefert λ=±1\lambda = \pm1. Es gibt also eine Fixpunktgerade und eine Fixgerade mit Streckungsfaktor 1-1. Für die Fixpunktgerade erhält man aus

12x+32y=0y=33x-\frac{1}{2}x+\frac{\sqrt{3}}{2}y = 0\quad\Leftrightarrow\quad y = \frac{\sqrt{3}}{3}x
Exercise 2: Fixpunkte bestimmen

Bestimme die Menge der Fixpunkte der Abbildung

α={3x+y3xy.\alpha = \begin{cases}3x+y\\ \phantom{3}x-y\end{cases}.
Solution

XA=λ22λ4=0\Chi_A = \lambda^2-2\lambda-4 = 0 liefert λ1,2=2±202=1±5\lambda_{1,2} = \frac{2\pm\sqrt{20}}{2} = 1\pm\sqrt{5} als Eigenwerte. Der Ursprung ist einziger Fixpunkt. Eigenvektoren: x(2±5)y=0x-(2\pm\sqrt{5})y = 0 ergeben die Geradengleichungen y1,2=12±5xy_{1,2} = \frac{1}{2\pm\sqrt{5}}x.

Exercise 3: Axial?

Zeige, dass die Affinität

α={2x2y3x5y\alpha = \begin{cases}2x-2y\\ 3x-5y\end{cases}

eine axiale ist. Gib die Gleichung der Fixpunktgeraden und drei verschiedene Fixpunkte an.

Solution

Man erhält die Eigenwerte 4-4 und 11 (Fixpunktgerade). Die Gleichung der Fixpunktgeraden aus x2y=0x-2y = 0, also y=12xy = \frac{1}{2}x. Also zum Beispiel sind (00)(0 \mid 0), (21)(2 \mid 1) und (42)(4 \mid 2) Fixpunkte.

Exercise 4: Fixpunkte bestimmen

Bestimme die Menge der Fixpunkte der Abbildung

α={3x+y13xy+2.\alpha = \begin{cases}3x+y-1\\ \phantom{3}x-y+2\end{cases}.
Solution

det(AE)=5\det(A-E) = -5 und lösen des Gleichungssystems

2x+y1=0x2y+2=0\begin{align*} 2x+y-1 & = 0\\ x-2y+2 & = 0 \end{align*}

liefert den Fixpunkt F(01)F(0 \mid 1).

Exercise 5: 2 Fixpunkte

Die Punkte P=(15)P = (-1 \mid 5) und Q=(31)Q = (3 \mid 1) sind Fixpunkte einer affinen Abbildung α\alpha. Zeige, dass dann die Gerade durch diese Punkte Affinitätsachse von α\alpha sein muss. Welche Konsequenzen kannst du jetzt allgemein daraus ziehen?

Solution

Ein lineares Gleichungssystem mit 22 Gleichungen und 22 Unbekannten hat keine, eine oder unendlich viele Lösungen; hier werden Fixpunkte repräsentiert. Kennt man also zwei Fixpunkte, so muss es wegen der Linearität unendlich viele geben, die auf einer Geraden liegen.

Exercise 6: Nur eine Fixpunktegerade

Warum kann eine Affinität

α:R2R2\alpha:\mathbb{R}^2\longrightarrow\mathbb{R}^2

nur eine Fixpunktgerade haben? Wie siehts im R3\mathbb{R}^3 aus?

Solution

Gäbe es mehrere Fixpunktgeraden, dann sicher 33 paarweise verschiedene Fixpunkte, die nicht auf ein und derselben Geraden liegen. Dies ist aber nur für die Identität möglich.

Im R3\mathbb{R}^3 kann es unendlich viele Fixpunktgeraden geben, die eine Fixebene bilden.

Exercise 7: Folgerung aus 2 Fixpunktgeraden

Zeige, dass im R2\mathbb{R}^2 folgendes gilt: Hat die Abbildung α\alpha zwei verschiedene Fixpunktgeraden, so handelt es sich bei α\alpha um die Identität.

Solution

Seien G1G_1 und G2G_2 zwei verschiedene Fixpunktgeraden, d. h. es gilt:

xG1G2:α(x)=x.\forall x \in G_1 \cup G_2: \quad \alpha(x) = x.

Da α\alpha linear ist, genügt es zu zeigen, dass α\alpha auf einer Basis von R2\mathbb{R}^2 die Identität ist.

Fall 1: G1G_1 und G2G_2 schneiden sich:

Dann existieren zwei linear unabhängige Vektoren v1G1v_1 \in G_1, v2G2v_2 \in G_2 mit v1λv2v_1 \neq \lambda v_2 für alle λR\lambda \in \mathbb{R}.
Da α(v1)=v1\alpha(v_1) = v_1 und α(v2)=v2\alpha(v_2) = v_2 und {v1,v2}\{v_1, v_2\} eine Basis von R2\mathbb{R}^2 ist, folgt für alle xR2x \in \mathbb{R}^2:

x=av1+bv2α(x)=aα(v1)+bα(v2)=av1+bv2=x.x = a v_1 + b v_2 \quad \Rightarrow \quad \alpha(x) = a \alpha(v_1) + b \alpha(v_2) = a v_1 + b v_2 = x.

Also ist

α=idR2.\alpha = \mathrm{id}_{\mathbb{R}^2}.

Fall 2: G1G_1 und G2G_2 sind parallel:

Dann haben sie denselben Richtungsvektor vv, aber unterschiedliche Stützvektoren.
Da α\alpha linear ist, gilt:

α(0)=0.\alpha(0) = 0.

Eine Fixpunktgerade GG mit α(x)=x\alpha(x) = x für alle xGx \in G muss daher durch den Ursprung verlaufen.
Eine Fixpunktgerade, die nicht durch den Ursprung geht, kann also nicht unter einer linearen Abbildung existieren.

Dies widerspricht der Annahme, dass G1G_1 und G2G_2 verschieden und parallel sind. Die beiden Geraden müssen sich schneiden. Es existieren zwei linear unabhängige Fixpunkte.

α=idR2.\alpha = \mathrm{id}_{\mathbb{R}^2}.

Fixgeraden bei Ursprungsaffinitäten

Ausgangspunkt sei die Ursprungsaffinität α\alpha, die durch die folgende Matrixschreibweise gegeben ist:

r=Ar.\vec{r'} = A\cdot\vec{r}.

Bei der Bestimmung der Fixgeraden beschränken wir uns vorerst auf Ursprungsgeraden. (Man kann zeigen, dass gar keine anderen Geraden als Fixgeraden in Frage kommen, ausser wenn α\alpha die Identität oder eine axiale Ursprungsaffinität darstellt.)

Ist jetzt gg eine Fixgerade, die durch den Ursprung verläuft, so muss jeder Geradenpunkt P=(xy)P = (x \mid y) wieder auf einen Geradenpunkt P=(xy)P' = (x' \mid y') abgebildet werden. Das bedeutet, dass der Ortsvektor r\vec{r'} von PP' ein Vielfaches des Ortsvektors r\vec{r} von PP sein muss. Es gibt also ein λR\lambda\in\mathbb{R} so, dass:

r=λroderAr=λr.\vec{r'} = \lambda\cdot\vec{r}\quad\text{oder}\quad A\cdot\vec{r} = \lambda\cdot\vec{r}.

Umgeformt wie im vorhergehenden Kapitel ergibt sich

(a11λ)x+a12y=0a21x+(a22λ)y=0\begin{align*} (a_{11}-\lambda)x+a_{12}y & = 0\\ a_{21}x+(a_{22}-\lambda)y & = 0 \end{align*}

(Video kommentiert)

Definition 2: Eigenwert & Eigenvektor

Existiert ein Vektor

r=(xy)0,\vec{r} = \begin{pmatrix}x\\ y\end{pmatrix} \neq \vec{0},

der obiges Gleichungssystem erfüllt, so heisst er Eigenvektor der Matrix AA. Das zugehörige λ\lambda heisst Eigenwert.

Note 1

Der Eigenvektor ist ein Richtungsvektor der Fixgeraden. Seine Länge spielt dabei keine Rolle. Sie alle besitzen immer denselben Eigenwert λ\lambda.

Um die Eigenvektoren und Eigenwerte zu bestimmen, ist die Determinante des homogenen Systems von Wichtigkeit:

λ2(a11+a22)λ+det(A)=0\lambda^2-(a_{11}+a_{22})\lambda+\det(A) = 0

heisst charakteristische Gleichung der Matrix AA und bestimmt ob, und falls ja, wie viele Fixgeraden die Abbildung α\alpha besitzt. XA(λ):=λ2(a11+a22)λ+det(A)\Chi_A(\lambda): = \lambda^2-(a_{11}+a_{22})\lambda+\det(A) heisst charakteristisches Polynom der Matrix AA und wird mit XA\Chi_A bezeichnet.

Example 1

Bestimme die Eigenwerte, Eigenvektoren und Fixgeraden der Abbildung α\alpha, die durch die Matrix

A=(1524)A = \begin{pmatrix}1&5\\2&4\end{pmatrix}

und der Abbildung β\beta, die durch die Matrix

B=(3111)B = \begin{pmatrix}3&-1\\1&1\end{pmatrix}

gegeben ist. Zeichne jeweils die Fixgeraden in die beiden Koordinatensysteme ein.

Exercise 8: Eigenwerte

a) Wie viele verschiedene Eigenwerte kann eine Matrix haben?

b) Vermute einen Zusammenhang zwischen der Anzahl Eigenwerte und der Anzahl Fixgeraden.

c) Wie sieht es bei einer Streckung am Ursprung aus?

Solution

a) Eine n×nn\times n-Matrix kann höchstens nn verschiedene Eigenwerte haben, da nn der Grad des charaktieristischen Polynoms ist.

b) kein Eigenwert impliziert keine Fixgeraden?

c) Bei einer Streckung mit dem Faktor kk gibt es den doppelten Eigenwert kk und unendlich viele Fixgeraden.

Eine Matrix AA kann also genau zwei, genau einen oder keinen Eigenwert haben. Zudem haben einem die vorangegangenen Übungen vor Augen geführt, dass aufgrund der Anzahl Eigenwerte nicht zwangsläufig auf die Anzahl Fixgeraden geschlossen werden kann. Im Folgenden sollen die drei Fälle noch etwas genauer anhand von Beispielen analysiert werden.

Example 2

Drehung um OO um den Winkel φk180\varphi\neq k\cdot180\circ mit kZk\in\mathbb{Z}.

(a11λa12a21a22λ)\begin{pmatrix}a_{11}-\lambda&a_{12}\\ a_{21}&a_{22}-\lambda\end{pmatrix}

die Nullmatrix ist (nur dann können xx und yy frei gewählt werden). Das bedeutet aber, dass in der Hauptdiagonalen überall λ\lambda stehen muss (a11=a22=λa_{11} = a_{22} = \lambda) und in der Nebendiagonalen lauter Nullen (a12=a21=0a_{12} = a_{21} = 0). Bei dieser Abbildung muss es sich also gerade um eine Streckung handeln. In allen anderen Fällen (mit genau einem Eigenwert), hat man es mit einer Fixgeraden durch den Ursprung zu tun.

Example 3

Besitzt die Scherung

A=(1301)A = \begin{pmatrix}1&3\\0&1\end{pmatrix}

wirklich nur eine Fixgerade?

Example 4

Untersuche die Abbildung α\alpha mit der Matrix

A=(0121)A = \begin{pmatrix}0&1\\2&-1\end{pmatrix}

auf Fixgeraden und zeichne sie ins unten stehende Koordinatensystem

Exercise 9: 2 Fixgeraden

a) Gibt es zu obiger Abbildung weitere Fixgeraden (die eventuell nicht durch den Ursprung verlaufen)? Skizziere.

b) Gegeben sei eine Matrix AA, die zwei Eigenwerte λ1μ\lambda\neq1\neq\mu besitzt. Es existieren also auch zwei verschiedene Fixgeraden, die durch den Ursprung verlaufen. Kann AA noch weitere Fixgeraden haben, die nicht durch den Ursprung verlaufen?

Solution

a) Wir erhalten die Eigenwerte λ1=1\lambda_1 = 1 und λ2=2\lambda_2 = -2 und die zugehörigen Fixgeraden y1=xy_1 = x und y2=2x+qy_2 = -2x+q.

b) Sei A:R2R2A: \mathbb{R}^2 \to \mathbb{R}^2 eine lineare Abbildung, dargestellt durch eine Matrix. Dann gilt:

Ein Vektor xR2x \in \mathbb{R}^2 ist ein Fixpunkt genau dann, wenn

Ax=x.A x = x.

Dies ist äquivalent zu

(AI)x=0,(A - I)x = 0,

wobei II die 2×22 \times 2-Einheitsmatrix ist.

Dies ist ein homogenes lineares Gleichungssystem, dessen Lösungsmenge ein Untervektorraum von R2\mathbb{R}^2 ist. Insbesondere enthält diese Lösungsmenge stets den Nullvektor 00, also verläuft jeder Fixpunktraum durch den Ursprung. Daher kann eine Fixpunktgerade, also eine Menge der Form

xR2Ax=x,x \in \mathbb{R}^2 \mid A x = x,

nur dann eine Gerade sein, wenn sie ein eindimensionaler Unterraum ist – also eine Gerade durch den Ursprung.

Eine Fixgerade, die nicht durch den Ursprung geht, ist also nicht mit einer linearen Abbildung verträglich, da lineare Abbildungen stets den Ursprung fix lassen (d. h. A(0)=0A(0) = 0).

Überblick

Eine Ursprungsaffinität kann genau zwei verschiedene, genau einen oder keinen Eigenwert besitzen.

Exercise 10: EWs und EVs

Bestimme rechnerisch die Eigenwerte, Eigenvektoren und alle Fixgeraden der

a) Spiegelung an einer Ursprungsgeraden mit dem Neigungswinkel arphi\vec{a}rphi,

b) Abbildung β\beta

(xy)=(14610)(xy)\begin{pmatrix}x'\\ y'\end{pmatrix} = \begin{pmatrix}-1&-4\\6&10\end{pmatrix}\begin{pmatrix}x\\ y\end{pmatrix}

c) Abbildung γ\gamma

(xy)=(5031)(xy)\begin{pmatrix}x'\\ y'\end{pmatrix} = \begin{pmatrix}5&0\\ -3&1\end{pmatrix}\begin{pmatrix}x\\ y\end{pmatrix}

d) Abbildung δ\delta

(xy)=(5113)(xy)\begin{pmatrix}x'\\ y'\end{pmatrix} = \begin{pmatrix}5&1\\ -1&3\end{pmatrix}\begin{pmatrix}x\\ y\end{pmatrix}
Solution

a)

S=(cos(2φ)sin(2φ)sin(2φ)cos(2φ))S = \begin{pmatrix}\cos(2\varphi) & \sin(2\varphi)\\ \sin(2\varphi) & -\cos(2\varphi)\end{pmatrix}

λ=±1\lambda = \pm1 und die Geradengleichungen sind tan(φ)x\tan(\varphi)x und 1tan(φ)x-\frac{1}{\tan(\varphi)}x.

b) λ1,2=7,2\lambda_{1,2} = 7,2 und y1=2xy_1 = -2x, y2=34xy_2 = -\frac{3}{4}x.

c) λ1,2=5,1\lambda_{1,2} = 5,1 und y1=34xy_1 = -\frac{3}{4}x, x=0x = 0.

d) λ=4\lambda = 4 und y=xy = -x.

Exercise 11: EWs und EVs II

Gegeben sei die Matrix

A=(21p3).A = \begin{pmatrix}2&-1\\ p&3\end{pmatrix}.

a) Für welche pp hat die durch AA repräsentierte Abbildung zwei Fixgeraden, eine bzw. keine Fixgerade durch den Ursprung.

b) Wie muss pp gewählt werden, damit die eine Fixgerade die Gerade

g:y=25g:y = \frac{2}{5}

ist?

Solution

Die Diskriminante des charakteristischen Polynoms ist 1p1-p. Daher gibt es für p>1p>1 keine, p=1p = 1 eine und p>1p>1 zwei Lösungen. Ferner erhält man für p=2p = -2 unendlich viele Lösungen.

Es ist y=(2λ)xy = (2-\lambda)x und wir wollen die Steigung 25\frac{2}{5} haben; p=10425p = -\frac{104}{25}.